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Wozu braucht Berlin eine Staatliche Europa-Schule (SESB)?
Die SESB ist ein vorausschauendes Schulangebot, in dem Berliner Schülerinnen und Schüler von morgen vorbereitet werden: für ein Europa der offenen Grenzen, das sich zusammenschließt. Mehrsprachigkeit wird im künftigen Europa eine Notwendigkeit sein und eines der wichtigsten Dinge, die wir jungen Menschen mit auf den Lebensweg geben können. Toleranz auf der Basis von Kennen und Können als Leitziel der SESB dient einem friedlichen Zusammenleben in Europa. In jeder Jahrgangsstufe der SESB wachsen Schülerinnen und Schüler zweier Muttersprachen und verschiedener Nationen miteinander auf. Sie lernen von Anfang an intensiv die Sprache der anderen Lerngruppe als unabdingbare Basis jeder Verständigung. Und sie lernen im täglichen Umgang Menschen anderer Nationen so genau kennen, dass kein Platz bleibt für Vorurteile. Auch die international zusammengesetzten Lehrerkollegien der SESB-Standorte leben tolerante Gemeinsamkeit vor und tragen dazu bei, dass manche Sachverhalte nicht nur aus der Perspektive einer Nation gesehen werden: Der europäischen Dimension gehört die Zukunft Damit die Erziehung für diese europäische Zukunft nicht teuren Privatschulen oder Eliteschulen überlassen bleibt, wurde die schulgeldfreie Staatliche Europa-Schule gegründet: Eine Investition in die Zukunft unserer Kinder - und damit auch in unsere eigene - unter dem Motto: Miteinander Lernen - Voneinander Lernen - Füreinander Lernen.
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Was ist das Besondere an der SESB ?
Die zentrale Besonderheit der SESB ist die Partnersprache. Die Fünf- bis Sechsjährigen müssen neben ihrer Muttersprache beim Eintritt in die 1. Jahrgangsstufe schon Grundkenntnisse in der Partnersprache mitbringen, die sie z. B. durch Besuch einer bilingualen Kindertagesstätte (Europa-Kita) erworben haben. Sie vertiefen diese Grundkenntnisse dann in den folgenden Schuljahren durch den Unterricht und Freizeitaktivitäten im gebundenem Ganztagsbetrieb (verpflichtende Anwesenheit 08:00 bis 16:00 Uhr). Ihre Sprachvorbilder sind z. B. die Lehrkräfte und Klassenkameraden, die ihre Partnersprache als Muttersprache beherrschen. Als Schulabgänger der SESB nach der 10. Klasse erwerben sie den Mittleren Schulabschluss (MSA), nach der 13. oder zukünftig auch nach der 12. Klasse das Abitur. Zu diesem Zeitpunkt beherrschen alle Schulabgänger der SESB zwei europäische Verkehrssprachen als Muttersprachen bzw. mindestens auf muttersprachlichem Niveau. Wie in der Regelschule werden weitere Sprachen als Fremdsprachen erlernt: So muss in Jahrgangsstufe 5 (Regelschule Beginn in Jahrgangsstufe 3) mit Französisch (für alle Schülerinnen und Schüler der deutsch-englischen SESB) oder Englisch (für alle Schülerinnen und Schüler der SESB mit den übrigen Sprachkombinationen) als Fremdsprache begonnen werden. Alle anderen Fremdsprachen der Berliner Schule sind ab Jahrgangsstufe 7 oder 9 wählbar (unterschiedliche Regelungen für die verschiedenen weiterführenden SESB-Standorte). Alle SESB-Schülerinnen und SESB-Schüler lernen also mindestens zwei fremde Sprachen neben ihrer Muttersprache; maximal sind vier Sprachen möglich.
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Ist die SESB eine Regelschule?
Die SESB ist eine sprachintensive und europaorientierte Variante der Berliner Regelschule. Ihre Jahrgangsstufen befinden sich meistens an Standorten von Regelschulen. Alle in der Berliner Schule möglichen Schulabschlüsse sind auch in der SESB erreichbar. Neben den Abschlusszeugnissen erhalten die Schülerinnen und Schüler der SESB ein zusätzliches Zertifikat, das ihre besonderen Lernleistungen ausweist und Aussagen darüber macht, wie lange sie in den beiden gleichberechtigten Unterrichtssprachen unterrichtet und welche Fächer in der nichtdeutschen Sprache erteilt wurden. In den Abitur-Zertifikaten wird ausgewiesen, dass die Schülerinnen und Schüler in der nichtdeutschen Sprache (1. Fremdsprache der SESB) die Stufen C 1 bis C 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erreicht haben. Über binationale Schulabschlüsse neben den deutschen, wird mit den Partnerländern verhandelt. Für die Sprachkombinationen Deutsch-Französisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Neugriechisch und Deutsch-Portugiesisch sind diese Verhandlungen bereits erfolgreich abgeschlossen, so dass doese Abschlüsse auch in den Partnerländern Gültigkeit haben.
Grundsätzlich gelten die Rahmenlehrpläne und Vorschriften der Berliner Schule. Ergänzende Unterrichtspläne berücksichtigen die besonderen Gegebenheiten der SESB.
Die SESB wird an den verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Standorten noch als Schulversuch geführt. Da die einzelnen Sprachkombinationen nacheinander in verschiedenen Schuljahren begonnen haben, sind sie auch unterschiedlich weit hochgewachsen (Stand Schuljahr 2009/2010):
Jahrgangsstufen 1 - 13:
Jahrgangsstufen 1 - 12:
Jahrgangsstufen 1 - 11:
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Wer kann SESB-Schüler werden?
Pass und Nationalität sind unerheblich, es muss nur eine der beiden Partnersprachen des jeweiligen Standortes [Deutsch oder Englisch, Französisch, Neugriechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch] als Muttersprache gesprochen oder wie eine Muttersprache beherrscht werden. In der zweiten Sprache müssen mindestens Grundkenntnisse nachgewiesen werden (bei Schülerinnen und Schülern, die in Jahrgangsstufe 1 in die SESB kommen; wenn der Eintritt erst in den höheren Grundschulklassen oder der Sekundarstufe erfolgen soll, müssen auch in der Partnersprache fundierte Kenntnisse nachgewiesen werden, die erwarten lassen, dass die Schülerin/der Schüler dem Unterricht folgen kann).
Im Normalfall sollten die Schülerinnen und Schüler mit fünf bis sechs Jahren (Stichtag 31. Dezember eines Jahres) in der Jahrgangsstufe 1 beginnen; bei zu hohen Anmeldezahlen entscheidet das Los (das Losverfahren wird für beide Sprachseiten der SESB getrennt durchgeführt). Wenn Plätze frei sind, können Seiteneinsteiger jedoch auch in der 2. Klasse oder später hinzukommen, wenn sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. |
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Anmeldungen - wo und wann ?
Anmeldungen für die SESB-Grundschulstandorte.
Für die SESB sind die Einschulungsbereiche für Grundschüler (Wohnumgebung) aufgehoben. Die Anmeldung der schulpflichtigen Erstklässler erfolgt im Rahmen der allgemeinen Anmeldefristen, die jährlich rechtzeitig öffentlich bekannt gegeben werden. Die Anmeldung muss doppelt erfolgen; zuerst im Einschulungsbereich mit dem Hinweis, dass eigentlich ein SESB-Platz gewünscht wird; danach direkt am SESB-Standort. Erst wenn die Aufnahme in eine SESB-Klasse zugesagt ist, muss der Regelgrundschule Bescheid gegeben werden, dass dort kein Platz mehr benötigt wird. Alle Schülerinnen und Schüler der SESB-Grundschulen nehmen verpflichtend am gebundenen Ganztagsbetrieb teil. Anmeldungen für weiterführende SESB-Standorte.
Für alle Sprachkombinationen der SESB gibt es einen ausgewählten weiterführenden Schulstandort. Bei den weiterführenden Standorten handelt es sich entweder um eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe oder um einen Standort im gegliederten System (Gymnasium in Kooperation mit einer benachbarten Realschule). Alle Schülerinnen und Schüler der SESB melden sich im Frühjahr des Jahres, in dem sie sich in der 6. Jahrgangsstufe befinden, beim weiterführenden Schulstandort gleicher Sprachkombination an. Anmeldetermine werden rechtzeitig bekannt gegeben, sie liegen für die SESB in der Regel etwas früher als die Anmeldetermine für die weiterführenden Regelschulen. Schülerinnen und Schüler der SESB-Grundschulen erhalten sicher einen Platz an der weiterführenden SESB-Schule gleicher Sprachkombination. Seiteneinsteiger können nur aufgenommen werden, wenn in den neuen 7. SESB-Klassen noch Plätze frei sind und sie die im Kapitel 4 beschriebenen Voraussetzungen erfüllen. Dies gilt auch für die Aufnahme von Seiteneinsteigern in die höheren Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II.
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Wie sind SESB-Klassen strukturiert?
Die SESB-Klassen werden so organisiert, dass sie einer strengen Bedingung unterliegen; 50 % der Schülerinnen und Schüler die eine Partnersprache beherrschen, die anderen 50 % die andere Partnersprache als Muttersprache sprechen. Diese Bedingung ist nicht nur für den Erwerb der Partnersprache fundamental, sondern schulorganisatorisch notwendig: Im getrennten Unterricht in der Muttersprache der Schülerinnen und Schüler (darin zuerst auch der Lese- und Schreiblehrgang) und in den Partnersprachen ist so ein Gleichgewicht mit sinnvollen Gruppengrößen garantiert. Die Richtgrößen für SESB-Klassen sind:
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Welche Lehrkräfte unterrichten in der SESB?
Es unterrichten deutsche Lehrkräfte, die möglichst über Grundkenntnisse in der Partnersprache verfügen sollten, und Lehrkräfte mit der nichtdeutschen Sprache als Muttersprache, die gute deutsche Sprachkenntnisse haben müssen. Die Lehrkräfte mit der nichtdeutschen Muttersprache müssen jedes Schuljahr bedarfsgerecht eingestellt werden. Sie verfügen entweder über eine Ausbildung nach deutschem Recht (1. und 2. Staatsprüfung) oder über eine vollständige Lehrerausbildung nach dem Recht ihres Heimatlandes. Alle Lehrkräfte der SESB erteilen ihren Unterricht in ihrer Muttersprache und haben für die von ihnen unterrichteten Fächer die volle Verantwortung (Klassenarbeiten, Beurteilungen).
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Welche Sprachen kann man in den SESB lernen?
Die SESB steht für konsequent zweisprachigen Unterricht in Lerngruppen, die aus Schülerinnen und Schülern mit der Muttersprache Deutsch und Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache - Englisch, Französisch, Neugriechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch - bestehen. Die Muttersprache der einen Hälfte jeder SESB-Klasse ist die Partnersprache der anderen Hälfte - und umgekehrt: Die Partnersprache, die es zu lernen gilt, ist das neue Intensiv-Fach der SESB. Dafür werden Lehrkräfte eingestellt, deren Muttersprache die nichtdeutsche Partnersprache der Europa-Schule ist. In den Fächern Muttersprache und Partnersprache werden die Schülerinnen und Schüler der SESB bis zum Ende der Jahrgangsstufe 8 immer getrennt unterrichtet, in allen anderen Fächern gemeinsam. Von der 1. Jahrgangsstufe an wird der Unterricht in Mathematik und die Fächer Physik und Chemie ab der Sekundarstufe I immer in deutscher Sprache erteilt. Der Sachunterricht (Jahrgangsstufe 1 bis 4) sowie die Fächer Naturwissenschaften (Jahrgangsstufe 5 und 6) bzw. Biologie (ab Jahrgangsstufe 7), Geografie/Erdkunde, Geschichte/politische Bildung/ Politikwissen-schaft werden immer in der nichtdeutschen Partnersprache unterrichtet. Mindestens eines der Fächer Kunst, Musik und Sport muss ebenfalls in der nichtdeutschen Partnersprache unterrichtet werden. Das Gelernte wird in der Sprache geprüft, in der es erarbeitet wurde. Die SESB-Zeugnisse weisen aus, was in welcher Sprache wie bewältigt wurde. Auch im Rahmen des gebundenen Ganztagsbetriebs an der Grundschule (08:00 bis 16:00 Uhr) wird die Zweisprachigkeit gefördert. |
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Was ist eine Partnersprache?
Die Partnersprache gilt als 1. Fremdsprache. Sie vermittelt als neues Fach der SESB keine weitere Muttersprache, doch ist sehr viel mehr als eine übliche Fremdsprache. Denn: Von der 1. Jahrgangsstufe ab sind die andere Partnersprache und Deutsch (als Partnersprache der nicht deutschsprachigen Muttersprachenschülerinnen und -schüler) gleichberechtigte Unterrichtssprachen. Mit der Partnersprache wird also nicht nur zum frühesten schulisch möglichen Zeitpunkt begonnen, sondern sie wird auch viel intensiver und organischer erlernt:
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Kann man auf andere SESB-Züge wechseln?
Schülerinnen und Schüler, die einen SESB-Zug mit anderen Partnersprachen besuchen wollen, sind wie neue Seiteneinsteiger zu behandeln. Im Bereich der Grundschulen gibt es für einige der Sprachkombinationen mehrere Standorte. Schülerinnen und Schüler, die nur den Grundschulstandort, aber nicht die Partnersprachenkombination wechseln wollen, können dies nach Maßgabe freier Plätze (Muttersprache) unproblematisch tun. Denn alle SESB-Schulstandorte mit gleicher Sprachkombination sind zur Zusammenarbeit verpflichtet:
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Gibt es eine Probezeit in der SESB?
Ja. Bei allen Kindern der SESB-Grundschulen ist nach einer einjährigen Beobachtungszeit von der Klassenkonferenz zu entscheiden, ob diese sprachintensive Variante der Berliner Schule der empfehlenswerte Weg ist. Wird dies verneint, muss die betroffene Schülerin/der betroffene Schüler die SESB verlassen und in die Regelschule wechseln. Einem deutschsprachigen Kind z. B. mit massiven Schwierigkeiten im Kontakt mit der Partnersprache sollte es aus pädagogischen Gründen nicht zugemutet werden, die Hälfte der schulischen Leistungen mit dieser Zusatzhürde erbringen zu müssen. Beim Übergang von der SESB-Grundschule in das weiterführende SESB-Gymnasium gleicher Sprachkombination gilt die halbjährige Probezeit wie in der Regelschule. Auch Schülerinnen und Schüler, die als Seiteneinsteiger in die 7. SESB-Klasse eines Gymnasiums kommen, unterliegen der halbjährigen Probezeit (hier gelten wie in der Regelschule die Ausführungen über die Schularten und Bildungsgänge der Sekundarstufe I bis Sek I-VO vom 19. Januar 2005).
Schülerinnen und Schüler aus Grundschulzügen der SESB unterliegen an Realschulen mit SESB-Zügen gleicher Sprachkombination keiner Probezeit. Für Seiteneinsteiger gilt eine halbjährige Probezeit wie an den Regelrealschulen.
In den SESB-Klassen der Gesamtschulen unterliegen (nur) die Seiteneinsteiger einer halbjährigen Beobachtungszeit. Über ihre endgültige Aufnahme entscheidet der Jahrgangsausschuss auf der Grundlage der gezeigten Leistungen. |
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Wo befinden sich die Standorte der SESB-Grundschulen und der weiterführenden Schulen?
Die 17 Grundschulstandorte der SESB befinden sich in zehn Berliner Bezirken. Für manche Sprachkombinationen gibt es mehrere Grundschulstandorte, für andere nur einen. Um Klassen einer bestimmten Sprachkombination eröffnen zu können, müssen genügend schulpflichtige Kinder der nichtdeutschen Sprache dieser Sprachkombination in Berlin leben, und von den deutschsprachigen Eltern muss diese Sprache als Partnersprache für ihre Kinder angenommen werden. Die zwölf weiterführenden Standorte der SESB befinden sich in sieben Berliner Bezirken. Für jede Sprachkombination gibt es einen weiterführenden Schulstandort; entweder eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe oder ein Gymnasium in Kooperation mit einer benachbarten Realschule (wird als ein Standort angesehen, denn SESB-Schülerinnen und SESB-Schüler müssen problemlos zwischen diesen beiden Schularten wechseln können; Realschülerinnen und Realschüler müssen auch die Möglichkeit haben, in der gymnasialen Oberstufe der Gymnasien ihrer Sprachkombination Aufnahme zu finden).
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© Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin |
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Στη δεκαετία του ΄70 μια ομάδα γονέων πήρε την πρωτοβουλία από κοινού με την
Ευρωπαϊκή Ένωση (Europa-Union Berlin) να ιδρύσει δίγλωσσα σχολεία στο Βερολίνο.
Χάρη στην έντονη δραστηριοποίηση των γονέων και των συλλόγων τους ιδρύθηκαν το σχολικό έτος 1992/93 τα πρώτα Κρατικά Ευρωπαϊκά Σχολεία Βερολίνου με τους τρεις γλωσσικούς συνδυασμούς: Γερμανοαγγλικό, Γερμανογαλλικό και Γερμανορωσικό.
Αργότερα προστέθηκαν και άλλοι έξι γλωσσικοί συνδυασμοί: Γερμανοϊσπανικό, γερμανοϊταλικό, γερμανοτουρκικό, γερμανοελληνικό, γερμανοπορτογαλικό και γερμανοπολωνικό.
Το γερμανοελληνικό ΚΕΣΒ λειτούργησε για πρώτη φορά το σχολικό έτος 1996-1997 ξεκινώντας από την προσχολική και την 1η τάξη του Δημοτικού. Είναι το 1ο Δημοτικό ΚΕΣΒ και ονομάστηκε «Όμηρος». Το σχολικό έτος 1999-2000 ιδρύθηκε και το 2ο Δημοτικό και ονομάστηκε «Αθηνά». Το σχολικό έτος 2002-2003 ιδρύθηκε και η Δευτεροβάθμια Εκπαίδευση. Στην 7η τάξη που λειτούργησε φοίτησαν πρώτιστα οι μαθητές που αποφοίτησαν από το 1ο Δημοτικό Σχολείο «Όμηρος». Ένα μέρος των μαθητών προέρχονταν από άλλους τύπους σχολείων ελληνόγλωσσης εκπαίδευσης. Τα σχολεία στα οποία στεγάζεται το ΚΕΣΒ στη Δευτεροβάθμια Εκπαίδευση είναι το Heinrich-von-Kleist-Schule (Gymnasium) και το Hedwig-Dohm-Oberschule (Sekundarschule). Κατά το σχολικό έτος 2008-2009 οι πρώτοι Έλληνες μαθητές απέκτησαν το Απολυτήριο (Abitur), το οποίο τους επιτρέπει την πρόσβαση στα γερμανικά πανεπιστήμια. Δικαίωμα πρόσβασης έχουν οι Έλληνες μαθητές και στα ελληνικά πανεπιστήμια μετά από μία γραπτή δοκιμασία στη Νεοελληνική Γλώσσα.
Η Δευτεροβάθμια Εκπαίδευση αποτελείται από δύο βαθμίδες, εκ των οποίων η πρώτη συμπεριλαμβάνει τέσσερις τάξεις ( SekundarstufeI – τάξεις 7η έως 10η) και η δεύτερη δύο τάξεις (SekundarstufeII – τάξεις 11η και 12η). Στην πρώτη βαθμίδα Δευτεροβάθμιας Εκπαίδευσης (SekundarstufeI) αντιστοιχούν δύο τύποι σχολείων, στους οποίους οι μαθητές εγγράφονται ανάλογα με την επίδοσή τους. Οι μαθητές με χαμηλές και μέτριες επιδόσεις μπορούν να συνεχίσουν στο Sekundarschule ενώ οι μαθητές με καλές επιδόσεις συνεχίζουν στο Gymnasium. Μετά την αποφοίτησή τους από το SekundarstufeI, οι μαθητές μπορούν να προχωρήσουν στην επαγγελματική εκπαίδευση ή αν οι επιδόσεις τους είναι καλές να μεταπηδήσουν στη δεύτερη βαθμίδα της Δευτεροβάθμιας Εκπαίδευσης (SekundarstufeII) και να επισκεφτούν το Gymnasium με απώτερο στόχο να αποκτήσουν το Απολυτήριο (Abitur) και να εισαχθούν στα Πανεπιστήμια.
Heinrich-von-Kleist-Schule (Gymnasium)
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Μαθήματα*
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7η
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8η
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9η **
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10η
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12η+13η ****
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Ελληνικά /
Μητρική Γλώσσα **
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4 ώρες
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4 ώρες
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4 ώρες
Το μάθημα διδάσκεται
σε επίπεδο μητρικής γλώσσας για όλη την τάξη
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4 ώρες
Το μάθημα διδάσκεται
σε επίπεδο μητρικής γλώσσας για όλη την τάξη
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5 ώρες
ως Leistungskurs
(LK) ή 3 ώρες
ως Grundkurs
(GK)
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Ελληνικά /
Εταιρική Γλώσσα**
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4 ώρες
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4 ώρες
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Ιστορία
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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5 ώρες ως LK
ή 3 ώρες
ως GK
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Γεωγραφία
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1 ώρες
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1 ώρες
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1 ώρες
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1 ώρες
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Βιολογία
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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5 ώρες ως LK
ή 3 ώρες
ως GK
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Φυσική Αγωγή
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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Πολιτικές Επιστήμες
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3 ώρες ως GK
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Αρχαία Ελληνικά
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3 ώρες
ως μάθημα
επιλογής
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3 ώρες
ως μάθημα
επιλογής
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3 ώρες
ως μάθημα
επιλογής
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3 ώρες
ως GK
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Θρησκευτικά ***
(Προαιρετικό μάθημα)
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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στη μία διδάσκεται η ελληνική ως μητρική γλώσσα και στην άλλη η
ελληνική ως εταιρική γλώσσα. Το μάθημα διδάσκεται από την 9η τάξη για
όλους τους μαθητές της τάξης σε επίπεδο μητρικής γλώσσας.
αριθμός των μαθητών που θα το δηλώσουν είναι επαρκής.
Στην περίπτωση αυτή διδάσκεται 2 ώρες την εβδομάδα.
Λογοτεχνίας, της Ιστορίας, της Βιολογίας ή της Πολιτικής Επιστήμης, 5 ώρες
ως LK ή 3 ώρες ως GK. Προϋπόθεση για να μπορέσει ο μαθητής να
παρακολουθήσει τα μαθήματα της προτίμησής του είναι ο επαρκής αριθμός
μαθητών που θα δηλώσουν το μάθημα.
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Μαθήματα *
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Τάξεις
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7η **
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8η **
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9η**
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10η **
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Ελληνικά/
Μητρική Γλώσσα **
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5 ώρες
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4 ώρες
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4 ώρες
Το μάθημα διδάσκεται σε επίπεδο μητρικής γλώσσας
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4 ώρες
Το μάθημα διδάσκεται σε επίπεδο μητρικής γλώσσας
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Ελληνικά/
Εταιρική Γλώσσα**
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5 ώρες
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4 ώρες
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Ιστορία
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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Γεωγραφία
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1 ώρα
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1 ώρα
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1 ώρα
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1 ώρα
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Βιολογία
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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Θρησκευτικά***
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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2 ώρες
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1. * Όλα τα άλλα μαθήματα διδάσκονται στη γερμανική γλώσσα.
διδάσκεται σε ξεχωριστές μαθησιακές ομάδες γιατί δεν το επιτρέπει ο
μικρός αριθμός των μαθητών. Γίνεται ωστόσο εσωτερική διαφορο-
ποίηση. Το μάθημα των Ελληνικών διδάσκεται από την 9η τάξη σε
επίπεδο μητρικής γλώσσας.
αν ο αριθμός των μαθητών που το δηλώσουν είναι επαρκής. Στην
περίπτωση αυτή διδάσκεται 2 ώρες την εβδομάδα.
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Sprache
SCHÜLERAUFSÄTZE ZUM THEMA:
MEINE ERFAHRUNGEN UND MEINE SCHULAUFBAHN IN DER SESB
Die griechisch-deutsche Zeitschrift «Exantas» hat dem Fachbereich Neugriechisch den Vorschlag unterbreitet, Aufsätze der Schüler/-innen der SESB (Staatliche Europaschule Berlin) zu veröffentlichen. Die Aufsätze mit dem Thema «Meine Erfahrungen und meine Schullaufbahn in der SESB» wurden in der Schule von dem Grund-und Leistungskurs Neugriechisch im begrenzten Zeitrahmen geschrieben. Die Schüler/-innen blickten in ihre Vergangenheit, brachten ihre «persönlichen» Biographien ein, legten positive Erfahrungen dar aber auch ihre Schwierigkeiten, die sie mit der «Besonderheit» dieses zweisprachigen Schulzweiges der SESB hatten. Die vier Aufsätze der Schülerinnen Seretis Sofia, Joana Bürger, Maria Koufou und Elisavet Alexiadou wurden im «Exantas» in griechischer Sprache (Ausgabe Juni 2011) veröffentlicht.
Die Schülerinnen haben ebenfalls ihre Aufsätze in die deutsche Sprache übersetzt.
Sofia Seretis [Schülerin des 11./12. Jahrgangs]:
Eine kurze Vorstellung der zweisprachigen Staatlichen Europaschule Berlins (SESB)
Berlin. Eine Stadt, in der Menschen aus ungefähr 190 Kulturen leben. Eine Stadt, die wahrscheinlich ohne dieses besondere Merkmal eine gewöhnliche Großstadt wäre.
190 verschiedene Kulturen, jede mit ihren eigenen Bräuchen, unterschiedlichen Verhaltensweisen und vielleicht auch Kleidungsstilen, aber vor allem mit verschiedenen Sprachen.
Für das vereinte Europa ist diese Mehrsprachigkeit notwendig. Aus diesem Grund wurden nach intensiven Forderungen seitens Eltern bzw. Elterninitiativen im Schuljahr 1992-1993 die ersten zweisprachigen Staatlichen Europaschulen Berlins (SESB) gegründet, und zwar mit den Sprachkombinationen Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch und Deutsch-Russisch. Es folgten die deutsch-spanische, deutsch-italienische, deutsch-türkische, deutsch-griechische, deutsch-portugiesische und die deutsch-polnische Europaschule.
Die Ziele der SESB sind es, durch ihre konsequente bilinguale und interkulturelle Ausrichtung Fähigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln, die der Herausbildung vielseitiger Persönlichkeiten und der Vorbereitung auf das Berufsleben der Schülerinnen und Schüler dienen. Ziele also, die im Zuge der Europäischen Vereinigung und im allgemeinen Rahmen der Globalisierung zentral erscheinen.
Das Europaschulmodell Deutsch-Griechisch wurde zum ersten Mal im Schuljahr 1996-1997 mit der Einrichtung einer Vorschulgruppe und einer ersten Grundschulklasse eingeführt. Die Schule wurde Homer-Grundschule genannt. Im Schuljahr 1999-2000 wurde dann eine zweite Grundschule gegründet, die Athene-Grundschule.
In der Sekundarstufe wurde das deutsch-griechische Europaschulmodell erstmalig zum Schuljahr 2002-2003 eingerichtet. Die Oberschulen mit deutsch-griechischen Europazweigen sind die Heinrich-von-Kleist-Schule (HvK) (Gymnasium) und die Hedwig-Dohm-Schule (Sekundarschule). Im Schuljahr 2008-2009 absolvierten die ersten Schüler das zweisprachige Abitur, mit dem sie Zugang zu den Universitäten und Fachhochschulen Deutschlands haben. Die Absolventen der Europaschule können sich nach einer schriftlichen Prüfung in der neugriechischen Sprache zudem auch an griechischen Universitäten und Fachhochschulen einschreiben.
Joana Bürger [Schülerin des 13. Jahrgangs]
Als ich mit fünf Jahren in die Vorklasse der griechisch-deutschen Europaschule kam, waren die einzigen griechischen Worte, die ich konnte, „Erdbeereis“ und „einen Strohhalm bitte“. Griechenland kannte ich nur aus den Sommerferien. Ich liebte das Meer und die Sonne, sah aber Berlin als meine Heimat an.
Meine griechische Oma kam in den 60er Jahren nach Deutschland und heiratete bald darauf meinen Opa, der Deutscher war. Meine Mutter, die also halb Griechin und halb Deutsche ist, lebte 10 Jahre in Thessaloniki bei ihren Großeltern. Als sie die Grundschule beendete, kehrte sie nach Deutschland zurück, lernte die deutsche Sprache und beendete das Gymnasium mit dem Abitur.
Meine Eltern lernten sich in Berlin kennen, wo beide hingezogen waren um zu studieren. Mein Vater ist Deutscher, und so hatte meine Mutter in den Jahren ihres Studiums und auch später fast keinen Kontakt mehr zu Griechen.
Als sie vom Modell der deutsch-griechischen Europaschule erfuhr, sah sie darin eine Chance, zu ihren griechischen Wurzeln zurückzukehren und sie so auch ihrer Tochter, also mir, zu vermitteln.
Auf der Europaschule begegnete ich zum ersten Mal Kindern griechischer Herkunft, die untereinander Griechisch sprachen. Ohne dass ich es bewusst wahrnahm, lernte auch ich Griechisch bald so gut, dass ich am griechischen Unterricht aktiv teilnehmen konnte. Bald änderte sich auch meine Beziehung zu Griechenland. Durch das Lernen der Sprache und die Freundschaften mit den griechischsprachigen Kindern, begann ich Griechenland als meine zweite Heimat anzusehen. Ich habe mich immer gefreut, wenn mir jemand sagte, dass ich wie eine Griechin aussehe. In Wirklichkeit betrachtete ich mich selbst inzwischen lieber als Griechin, denn als Deutsche.
Natürlich gab es auch viele Probleme auf der Europaschule, besonders in den ersten Jahren des Gymnasiums. Auf der Grundschule hatten uns alle Lehrer als etwas Besonderes betrachtet, da wir zweisprachig aufwuchsen. Auf dem Gymnasium aber wurde alles schwieriger. Die Ansprüche der Lehrer waren höher. Außerdem wurden die Unterschiede zwischen den deutschen und griechischen Lehrern deutlicher. In den griechischen Fächern mussten wir vieles auswendig lernen. Das machte mir nie Spaß. Heute weiß ich jedoch, dass es mir geholfen hat, neue griechische Wörter und Ausdrücke zu lernen und so meinen Wortschatz zu erweitern. Außerdem hatten wir einen engeren Kontakt zu den griechischen Lehrern als zu den deutschen, da sie nur im griechischen Zweig unterrichteten und somit mehr Zeit für ihre Schüler hatten.
Die Jahre des Gymnasiums waren anstrengend und oft fragte ich mich, ob es sich überhaupt lohnt, soviel Arbeit in die zweisprachige Schule zu investieren. Viele Male habe ich sogar überlegt, die Europaschule abzubrechen und auf ein deutsches Gymnasium zu wechseln.
Das habe ich jedoch nicht getan und heute bin ich glücklich, dass ich nie aufgehört habe zu kämpfen. Ich beherrsche zwar die deutsche Sprache besser als die griechische, es macht mich aber stolz, dass ich sowohl deutsche als auch griechische Literatur lesen kann. Mittlerweile liebe ich nicht nur das Meer und die Sonne Griechenlands, sondern auch die griechische Sprache, Geschichte und Mentalität.
Durch den Besuch der Europaschule wurde Griechenland meine zweite Heimat.
Maria Koufou [Schülerin des 13. Jahrgangs]
Meine Mutter stammt aus Göttingen und zog 1985 nach Berlin. Mein Vater ist Grieche und kam ebenfalls 1985 nach Berlin. Im selben Jahr lernten sie sich kennen und brachten einander ihre Sprachen bei; so lernte meine Mutter Griechisch und mein Vater Deutsch. Einige Jahre später wurde ich geboren.
1997, als ich sechs Jahre alt war, beschlossen meine Eltern mich auf die griechisch-deutsche Europaschule zu schicken, da sie wollten, dass ich beide Sprachen und Kulturen kennenlerne. Außerdem wollten sie mir die Möglichkeit geben, später einmal in Griechenland leben und studieren zu können.
So kam ich 1998 in die erste Klasse der Homer-Grundschule. Dort war ich in ständigem Kontakt mit Kindern, deren Muttersprache Griechisch war. Ab dem Zeitpunkt wurde meine Bindung zur griechischen Kultur und zum Heimatland meines Vaters intensiver. Durch das Lernen der Sprache und die Freundschaften mit den griechischsprachigen Kindern meiner Klasse begann ich mich selbst als Griechin wahrzunehmen. Meine Sommerferien verbrachte ich nun in unserem Haus in Trikala, einer Stadt in Griechenland. Dort leben meine Cousinen und die meisten Verwandten meines Vaters.
Nach der sechsten Klasse stand ich vor der Entscheidung, ob ich an der deutsch-griechischen Europaschule bleiben oder auf ein deutsches Gymnasium wechseln wollte. Diese Entscheidung fiel mir sehr schwer. Ich wusste, dass die griechische Schule wegen der Zweisprachigkeit mit mehr Arbeit verbunden ist. Andererseits wollte ich die Sprache aber nicht aufgeben und meine Freunde nicht verlieren. So entschied ich mich schließlich für die Heinrich-von-Kleist-Schule.
2004, im Laufe der 7. Klasse, nahm ich an einem Sprachwettbewerb der Europaschulen teil. Hierfür musste ich einen Aufsatz über meinen Traumberuf schreiben. Zum ersten Mal schrieb ich einen so langen Text auf Griechisch. 10 ganze Seiten! Dieser Wettbewerb hatte eine große Bedeutung für mich, weil mir zum ersten Mal bewusst wurde, wie gut ich die Sprache mittlerweile beherrschte.
Im selben Jahr trat ich in die Tanz-AG an meiner Schule ein. Hier lernte ich durch Frau Puki die verschiedenen traditionellen Tänze aus den unterschiedlichen Regionen Griechenlands kennen. Gemeinsam reisten wir nach Athen, um am griechischen Kulturfestival für Tanz teilzunehmen. Auf diesem Festival trafen wir auf viele griechische Tanzgruppen aus ganz Europa. Wir tanzten und wurden mit einer Urkunde, Medaille und Geschenken ausgezeichnet. In diesem Augenblick fühlte ich mich als Mitglied der griechischen Gemeinde.
Diese und ähnliche Situationen machten mich stolz und zeigten mir, dass ich mich für den richtigen Weg entschieden hatte.
Dieses Jahr mach ich mein zweisprachiges Abitur und kann sagen, dass ich Griechisch zwar nicht perfekt beherrsche, aber doch etwas Großes in meinem Leben erreicht habe. Obwohl ich in Deutschland lebe, habe ich es geschafft, die Muttersprache meines Vaters zu erlernen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich als Griechin oder Deutsche fühle. Ich fühle mich viel mehr als Teil der beiden Gesellschaften.
Wenn ich wieder vor derselben Entscheidung stehen würde wie in der sechsten Klasse, so – da bin ich mir heute ganz sicher – würde ich wieder die griechisch-deutsche Europaschule wählen.
Elisavet Alexiadou [Schülerin des 13. Jahrgangs]
In Griechenland geboren, habe ich die ersten Jahre meines Lebens bei meiner Oma verbracht, da meine Eltern nach Berlin gezogen waren, um dort ein paar Jahre zu arbeiten. Kurz vor meinem 5. Geburtstag sind wir, mein älterer Bruder und ich, dann unseren Eltern nach Berlin gefolgt.
Mein Vorschuljahr hab ich an der Homer-Grundschule absolviert, wo ich mit großem Interesse erste Kenntnisse in der mir damals noch fremden deutschen Sprache erlangt habe. Da ich anfangs noch Schwierigkeiten mit der Sprache hatte, haben meine Vorschullehrerinnen meiner Mutter empfohlen, mich freiwillig das Jahr wiederholen zu lassen, damit in meiner weiteren Schullaufbahn keine Komplikationen auftauchen würden.
Für ein kleines Kind, das kürzlich in ein neues Land mit einer neuen schwierigen Sprache, anderem Klima und anderen Gewohnheiten gezogen ist, ist es sehr schwer zu akzeptieren, von seinen neu gewonnenen Freunden getrennt zu werden. Daher war mein erster Eindruck von der Europaschule kein positiver.
Ein paar Wochen später sind wir umgezogen in eine andere Gegend. Dadurch hab ich meine Grundschulzeit an einer Schule in unserer Nähe verbracht, in der die meisten Kinder ausländischer Herkunft waren. Meine Freundinnen waren alle türkischer Herkunft und sprachen nur wenig Deutsch. Also war ich mit noch einer Fremdsprache konfrontiert, in der ich aber im Laufe der Zeit Grundkenntnisse erworben habe. Heute noch, nach so vielen Jahren, versteh ich immer noch ein paar Wörter und Sätze.
Während der gesamten Grundschulzeit musste ich zwei bis drei Mal pro Woche Griechischunterricht besuchen, immer nachmittags an einer anderen Schule. Diese Tatsache hat mich damals sehr frustriert, da meine Freunde Zeit für Freizeit und Spiele hatten und ich nicht. Der Unterricht an sich hat mir ja Spaß gemacht – besonders mochte ich die griechische Schrift, die Mythologie und Geschichte –, jedoch stand der Nachmittagsunterricht im ständigen Konflikt mit meiner verloren gegangenen Freizeit.
Als ich fertig mit der Grundschule war, bestand meine Mutter darauf, mich an der Europaschule Heinrich-von-Kleist anzumelden, was mich ganz und gar nicht erfreute, da ich mit meinen Freunden auf ein normales Gymnasium gehen wollte. Trotz meiner Einwände setzte natürlich meine Mutter ihren Willen durch. Ein weiteres Mal trennte mich der Griechischunterricht von meinen Freunden.
In der neuen Schule angelangt, verlor ich ziemlich schnell jeden Einwand, gewann neue Freunde und trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit den griechischen Fächern fing ich an, mich für diese Schule zu begeistern.
Ich befinde mich gerade im 13. Jahrgang, kurz vor meinem Abschluss, und ich muss sagen dass mir alles irgendwie fehlen wird. In diesen sieben Jahren sind mir meine Mitschüler und Lehrer, die mich im Laufe der Zeit durch Höhen und Tiefen begleitet haben, sehr ans Herz gewachsen. Außerdem kann ich sagen, dass ich mich glücklich schätzen kann, mich in zwei Sprachen auszukennen und so wohl zu fühlen. Τ
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Γλώσσα
Τα κείμενα των παρακάτω μαθητριών με θέμα «το ΚΕΣΒ, η φοίτηση και οι εμπειρίες μου σε αυτό» δημοσιεύτηκαν στο ελληνο-γερμανικό περιοδικό "Εξάντας" στην εκδοση του Ιουνίου του 2011.
Οι μαθήτριες παρουσιάζουν σύντομα το μοντέλο του ΚΕΣΒ και στη συνέχεια ανατρέχουν στο παρελθόν τους, αναφέρονται στις «ιδιαίτερες» βιογραφίες τους, αναπολούν τις θετικές στιγμές και αναλογίζονται τις δυσκολίες που βίωσαν κατά τη διάρκεια της φοίτησής τους στο «ιδιαίτερο» αυτό σχολείο, το Δίγλωσσο Κρατικό Ευρωπαϊκό Σχολείο Βερολίνου.
Σοφία Σερέτη (Μαθήτρια της 12ης)
Μία σύντομη παρουσίαση του Δίγλωσσου Κρατικού Ευρωπαϊκού Σχολείου του Βερολίνου (ΚΕΣΒ)
Βερολίνο. Μια πόλη στην οποία ζουν άνθρωποι από περίπου 190 διαφορετικές εθνότητες. Μια πόλη, η οποία, χωρίς αυτό το ιδιαίτερο χαρακτηριστικό της γνώρισμα, θα ήταν ίσως μια συνηθισμένη μεγαλούπολη.
190 διαφορετικοί πολιτισμοί, καθένας με τα δικά του ήθη και έθιμα, διαφορετικά στοιχεία συμπεριφοράς, ίσως και ενδυμασίας αλλά προπάντων με διαφορετική γλώσσα.
Για την ενωμένη Ευρώπη αυτή η πολυγλωσσία είναι απαραίτητη. Γι΄ αυτό το λόγο το σχολικό έτος 1992/93 ιδρύθηκαν, μετά από έντονη δραστηριοποίηση γονέων και συλλόγων, τα πρώτα Δίγλωσσα Κρατικά Ευρωπαϊκά Σχολεία Βερολίνου με τους γλωσσικούς συνδυασμούς: Γερμανο-αγγλικό, Γερμανο-γαλλικό και Γερμανο-ρωσικό. Ακολούθησαν το Γερμανο-ισπανικό, Γερμανο-ιταλικό, Γερμανο-τουρκικό, Γερμανο-ελληνικό, Γερμανο- πορτογαλλικό και Γερμανο-πολωνικό.
Στόχοι των ΚΕΣΒ είναι, με τη συνεπή δίγλωσση και διαπολιτισμική κατεύθυνσή τους, να καλλιεργούν ικανότητες και δεξιότητες που συντελούν στην πολύπλευρη ανάπτυξη της προσωπικότητας των μαθητών και την προαγωγή της επαγγελματικής ζωής τους, στοιχεία απαραίτητα στην πορεία της Ευρωπαϊκής ενοποίησης και στο γενικότερο πλαίσιο της παγκοσμιοποίησης.
Το Γερμανο-ελληνικό ΚΕΣΒ λειτούργησε για πρώτη φορά το σχολικό έτος 1996-1997 ξεκινώντας με την προσχολική και την Α΄ τάξη του δημοτικού. Ήταν το 1ο Δημοτικό ΚΕΣΒ και ονομάστηκε «Όμηρος». Το 1999-2000 ιδρύθηκε και 2ο Δημοτικό σχολείο, το οποίο ονομάστηκε «Αθηνά».
Η Δευτεροβάθμια Εκπαίδευση λειτούργησε για πρώτη φορά το 2002-2003. Τα σχολεία Δευτεροβάθμιας Εκπαίδευσης που στεγάζουν το ΚΕΣΒ είναι το Heinrich-von-Kleist-Schule (Gymnasium) και το Hedwig-Dohm-Oberschule (Sekundarschule). Κατά το σχολικό έτος 2008-2009 αποφοίτησαν οι πρώτοι μαθητές με Δίγλωσσο Απολυτήριο (Abitur) που τους επιτρέπει την εισαγωγή στα ΑΕΙ και ΤΕΙ της Γερμανίας. Οι απόφοιτοι των Ευρωπαϊκών Σχολείων εισάγονται και στα ελληνικά ΑΕΙ και ΤΕΙ με ειδικές γραπτές εξετάσεις στη Νεοελληνική Γλώσσα.
Οι απόφοιτοι του Δίγλωσσου Γερμανο-ελληνικού Ευρωπαϊκού Σχολείου Βερολίνου μιλούν για την «ιδιαίτερη» σχολική τους καριέρα …
Joana Bürger
Όταν άρχισα, πέντε χρονών τότε, το Ευρωπαϊκό Σχολείο, οι μόνες λέξεις που ήξερα ήταν «παγωτό φράουλα» και «ένα καλαμάκι παρακαλώ». Την Ελλάδα τη γνώριζα μόνο από τις καλοκαιρινές διακοπές. Λάτρευα τη θάλασσα και τον ήλιο, αλλά θεωρούσα το Βερολίνο πατρίδα μου.
Η γιαγιά μου, η Ελληνίδα, ήρθε τη δεκαετία του ΄60 στην Ομοσπονδιακή Δημοκρατία της Γερμανίας και παντρεύτηκε τον παππού μου, που είναι Γερμανός. Η Ελληνο-γερμανίδα μητέρα μου έζησε δέκα χρόνια στη Θεσσαλονίκη με τη γιαγιά και τον παππού της. Όταν τελείωσε το δημοτικό, γύρισε στη Γερμανία, έμαθε τη γερμανική γλώσσα και έδωσε εξετάσεις για το Abitur (απολυτήριες και εισαγωγικές εξετάσεις για τα ΑΕΙ και τα ΤΕΙ).
Οι γονείς μου γνωρίστηκαν στο Βερολίνο, όπου είχαν έρθει και οι δύο, για να σπουδάσουν. Ο πατέρας μου είναι Γερμανός και έτσι η μητέρα μου κατά τη διάρκεια των σπουδών της αλλά και αργότερα δεν είχε πια πολλές σχέσεις με Έλληνες.
Όταν όμως έμαθε για το μοντέλο του Ευρωπαϊκού Σχολείου, το θεώρησε μια καλή ευκαιρία να ξαναγυρίσει στις ελληνικές ρίζες της και να τις μεταδώσει και στην κόρη της, εμένα.
Στο Ευρωπαϊκό Σχολείο γνώρισα για πρώτη φορά παιδιά με Ελληνική ή Ελληνο-γερμανική καταγωγή, που μιλούσαν ελληνικά μεταξύ τους. Σταδιακά, χωρίς να το συνειδητοποιήσω, έμαθα και εγώ τα Ελληνικά τόσο καλά, ώστε να μπορώ να παρακολουθώ τα μαθήματα που διδάσκονταν στην ελληνική γλώσσα. Σύντομα άλλαξε και η σχέση μου με την Ελλάδα. Μαθαίνοντας τη γλώσσα και δημιουργώντας φιλίες με τους συμμαθητές μου, άρχισα να νιώθω την Ελλάδα δεύτερη πατρίδα μου. Χαιρόμουν πάντα, όταν μου έλεγαν ότι δε μοιάζω με Γερμανίδα. Στην πραγματικότητα θεωρούσα τον εαυτό μου περισσότερο Ελληνίδα παρά Γερμανίδα.
Βέβαια υπήρχαν και αρκετά προβλήματα στο Ευρωπαϊκό Σχολείο, κυρίως στα πρώτα χρόνια του Γυμνασίου. Στο Δημοτικό όλοι οι δάσκαλοι μάς θεωρούσαν κάτι το ιδιαίτερο, νιώθαμε όλοι σαν μια οικογένεια, μεγαλώναμε δίγλωσσοι.
Στο Γυμνάσιο τα πράγματα έγιναν πιο δύσκολα και ήταν όλα πιο αυστηρά. Οι απαιτήσεις των καθηγητών αυξήθηκαν. Επίσης έγιναν πιο εμφανείς οι διαφορές ανάμεσα σε Γερμανούς και Έλληνες καθηγητές. Στα ελληνικά μαθήματα έπρεπε κάποια περιεχόμενα να τα μαθαίνουμε αποστήθιση. Αυτό δε μου άρεσε τότε· το θεωρούσα απαρχαιωμένο σύστημα και ανώφελο. Ωστόσο σήμερα ξέρω ότι αυτό με βοήθησε να μάθω να χρησιμοποιώ καινούργιες λέξεις και εκφράσεις και να εμπλουτίσω το λεξιλόγιό μου. Επίσης, πολλές φορές ένιωθα τους Έλληνες καθηγητές πιο κοντά μας, ίσως επειδή ασχολούνταν εκ των πραγμάτων περισσότερο με εμάς. Δίδασκαν μόνο στο ελληνικό πρόγραμμα, μας γνώριζαν καλά και είχαν στη διάθεσή τους περισσότερο χρόνο για μας. Οι Γερμανοί καθηγητές μας δίδασκαν και στις κανονικές γερμανικές τάξεις, είχαν πολύ περισσότερους μαθητές και λιγότερο χρόνο να αφιερώσουν στον καθένα.
Ήταν δύσκολα τα χρόνια του Γυμνασίου και συχνά αναρωτιόμουν αν άξιζε τον κόπο να συνεχίσω να παρακολουθώ το Δίγλωσσο Ευρωπαϊκό Σχολείο. Πολλές φορές σκέφτηκα να τα παρατήσω και να συνεχίσω το κοινό γερμανικό γυμνάσιο.
Δεν το έκανα όμως και σήμερα είμαι ευτυχής που δε σταμάτησα να αγωνίζομαι. Κατέχω τη γερμανική γλώσσα, πιστεύω, καλύτερα από την ελληνική. Χαίρομαι όμως που έχω την ικανότητα να διαβάζω γερμανική και ελληνική λογοτεχνία. Λατρεύω πια, όχι μόνο τη θάλασσα και τον ήλιο της Ελλάδας, αλλά και τη γλώσσα, την ιστορία και τη νοοτροπία της.
Η Ελλάδα μέσω του Ευρωπαϊκού Σχολείου έγινε η δεύτερη πατρίδα του.
Μαρία Κουφού
Η μητέρα μου είναι Γερμανίδα και πρωτοήρθε στο Βερολίνο το 1985. Ο πατέρας μου είναι Έλληνας και ήρθε επίσης το 1985 για προσωπικούς και επαγγελματικούς λόγους στο Βερολίνο. Την ίδια χρονιά γνωρίστηκαν και άρχισε να μαθαίνει ο ένας στον άλλο τη δική του γλώσσα. Αργότερα δημιούργησαν οικογένεια.
Το 1997, όταν ήμουν έξι χρόνων, οι γονείς μου αποφάσισαν να με στείλουν στο Ευρωπαϊκό Σχολείο, επειδή πίστευαν ότι θα ήταν καλό να γνωρίσω και τους δύο πολιτισμούς και γλώσσες, για να μην αντιμετωπίσω τις δυσκολίες που αντιμετώπισαν εκείνοι, ο πατέρας μου με τα γερμανικά και η μητέρα μου με τα ελληνικά. Επιπλέον, ήθελαν να έχω τη δυνατότητα να σπουδάσω και να ζήσω, αν το θελήσω, στην Ελλάδα.
Έτσι πρωτοπήγα το 1998 στην Α΄ Δημοτικού στο Ευρωπαϊκό Σχολείο «Όμηρος». Εκεί ήρθα για πρώτη φορά σε επαφή με παιδιά που μιλούσαν μεταξύ τους ελληνικά με άνεση. Για μένα αυτά ήταν τα «ελληνόπουλα». Από αυτή τη στιγμή και μετά άρχισα να έχω μια πιο στενή επαφή με τον ελληνικό πολιτισμό και την Ελλάδα. Μαθαίνοντας τη γλώσσα και δημιουργώντας φιλίες με τους συμμαθητές μου, ένιωθα όλο και πιο έντονα τον εαυτό μου ως Ελληνίδα. Από τότε τα καλοκαίρια περνάω όλες τις διακοπές μου στο σπίτι μας στην Ελλάδα, στα Τρίκαλα. Εκεί ζουν τα ξαδέλφια μου και οι περισσότεροι συγγενείς μου.
Μετά την ΣΤ΄ Δημοτικού μπορούσα να επιλέξω μόνη μου αν ήθελα να συνεχίσω τις σπουδές μου στη Δευτεροβάθμια Εκπαίδευση στο κοινό γερμανικό γυμνάσιο ή στο Κρατικό Ευρωπαϊκό Σχολείο. Αυτή η απόφαση ήταν πολύ δύσκολη και με προβλημάτισε αρκετό καιρό. Από τη μια ήθελα να σταματήσω τα Ελληνικά, επειδή με δυσκόλευαν· από την άλλη δεν ήθελα να παραιτηθώ από την προσπάθεια να τα μάθω καλύτερα και επιπλέον δεν ήθελα να χάσω τους πολύτιμους φίλους μου. Τελικά αποφάσισα να συνεχίσω το Ευρωπαϊκό Σχολείο στη Δευτεροβάθμια Εκπαίδευση.
Το 2004, και ενώ φοιτούσα στην 7η τάξη, πήρα μέρος στο διαγωνισμό των γλωσσών των Ευρωπαϊκών Σχολείων με μια έκθεση για το επάγγελμα των ονείρων μου. Ήταν η πρώτη φορά που έγραψα ένα τόσο μεγάλο κείμενο στην ελληνική γλώσσα! Δέκα ολόκληρες σελίδες! Ο διαγωνισμός αυτός είχε μεγάλη σπουδαιότητα για μένα, γιατί κατάλαβα για πρώτη φορά πόσο πολύ βελτιώθηκαν οι γνώσεις μου στην ελληνική γλώσσα.
Την ίδια χρονιά γράφτηκα στο χορευτικό τμήμα του σχολείου, όπου η καθηγήτριά μας, η κυρία Πούκη, μας έμαθε ελληνικούς χορούς από διάφορες περιοχές της Ελλάδας. Ακολούθησε το πρώτο ταξίδι του χορευτικού μας συγκροτήματος στην Αθήνα, για να συμμετάσχουμε στο Φεστιβάλ Ελληνικού Πολιτισμού. Σε αυτό το Φεστιβάλ πήραν μέρος πολλά συγκροτήματα από την Ελλάδα και από το Εξωτερικό. Χορέψαμε και βραβευτήκαμε. Τη στιγμή εκείνη ένιωσα μέλος της ελληνικής κοινωνίας.
Αυτές και άλλες ανάλογες στιγμές με κάνουν περήφανη που επέλεξα αυτό το δρόμο.
Φέτος τελειώνω το σχολείο και μπορώ να πω ότι, παρόλο που δεν κατέχω τέλεια τα ελληνικά, αισθάνομαι ότι κατάφερα κάτι σπουδαίο στη ζωή μου. Ενώ ζω στη Γερμανία, μπόρεσα να μάθω και τη μητρική γλώσσα του πατέρα μου και να γνωρίσω την ελληνική ιστορία και τον πολιτισμό. Δεν μπορώ να πω ότι νιώθω Ελληνίδα ή Γερμανίδα· μπορώ όμως να πω ότι είμαι και νιώθω μέλος και στις δύο κοινωνίες.
Αν θα είχα πάλι την ευκαιρία να επιλέξω αν θα συνεχίσω το Γερμανο-ελληνικό Ευρωπαϊκό Σχολείο του Βερολίνου ή ένα κοινό γερμανικό σχολείο, θα έκανα και πάλι, είμαι σίγουρη, την ίδια επιλογή.
Ελισάβετ Αλεξιάδου
Γεννήθηκα στην Ελλάδα και έζησα τα πρώτα παιδικά μου χρόνια με τη γιαγιά μου, εφόσον οι γονείς μου εργάζονταν στο Βερολίνο. Όταν έγινα τεσσάρων χρόνων, ακολουθήσαμε, ο αδελφός μου και εγώ, τους γονείς μας στο Βερολίνο, την ξένη για μας τότε χώρα, με το κρύο κλίμα, την τραχιά ξένη γλώσσα και τον ξένο λαό.
Στο νηπιαγωγείο φοίτησα στον «Όμηρο», όπου με ενδιαφέρον παρακολουθούσα το μάθημα των γερμανικών. Μου ακουγόταν αρχικά περίεργη η καινούργια γλώσσα και γι΄ αυτό το λόγο δυσκολεύτηκα να την κατακτήσω. Το αποτέλεσμα ήταν να επαναλάβω τη χρονιά, γιατί οι δασκάλες μου τότε ανησυχούσαν μήπως δυσκολευτώ περισσότερο στις μεγαλύτερες τάξεις του Δημοτικού με τη γλώσσα.
Όταν είσαι μικρό παιδί, το να βλέπεις να συνεχίζουν οι φίλοι σου στην επόμενη τάξη και εσύ να την επαναλαμβάνεις, το θεωρείς πολύ άδικο και συνήθως δεν το καταλαβαίνεις. Έτσι το γεγονός αυτό μου προκάλεσε μια αρνητική στάση απέναντι στο Γερμανο-ελληνικό Ευρωπαϊκό Σχολείο. Θεώρησα ότι έφταιγε το σχολείο και οι δασκάλες, που δεν μπορούσα να συνεχίσω μαζί με τους φίλους μου στην επόμενη τάξη.
Στη συνέχεια μετακομίσαμε σε μια άλλη συνοικία του Βερολίνου σε μεγάλη απόσταση από το Ευρωπαϊκό σχολείο. Ξεκίνησα λοιπόν την Α΄ Δημοτικού σε ένα κοινό γερμανικό σχολείο της γειτονιάς μου, στο οποίο φοιτούσαν πολλά άλλα παιδάκια διαφόρων εθνικοτήτων. Θυμάμαι ότι τα γερμανόπουλα σε αυτό το σχολείο ήταν επτά ή οκτώ. Όλες οι φίλες μου ήταν τουρκικής καταγωγής και μίλαγαν ελάχιστα γερμανικά. Έτσι άρχισα σιγά σιγά να μαθαίνω και εγώ τουρκικά. Δεν τα μιλούσα βέβαια ποτέ με άνεση, αλλά ακόμη και σήμερα, παρόλο που πέρασαν τόσα χρόνια, καταλαβαίνω πολλές τουρκικές λέξεις και εκφράσεις.
Κατά τη διάρκεια της φοίτησης μου στο κοινό Δημοτικό σχολείο παρακολουθούσα παράλληλα μαθήματα ελληνικής γλώσσας σε ένα άλλο γερμανικό σχολείο της περιοχής που διέμενα, γεγονός που μου προκαλούσε μεγάλη δυσαρέσκεια. Όλοι οι φίλοι μου είχαν ελεύθερο χρόνο και έβγαιναν τα απογεύματα, για να παίξουν, ενώ εγώ έπρεπε να παρακολουθώ ελληνικά μαθήματα. Τα Ελληνικά δεν έπαψαν ποτέ να είναι η μητρική μου γλώσσα, αλλά η σχέση μου με το απογευματινό ελληνικό σχολείο υπήρξε αντιφατική. Μου άρεσε η ελληνική γραφή, η ιστορία και ιδιαίτερα η μυθολογία· από την άλλη πλευρά όμως δεν ήθελα να πηγαίνω, γιατί το σχολείο αυτό με απέκλειε από το παιχνίδι και από τους φίλους μου.
Τελειώνοντας το Δημοτικό η μητέρα μου αποφάσισε να με γράψει στο Ευρωπαϊκό Σχολείο, στο Γυμνάσιο του Χάινρχ φον Κλάιστ. Θεωρούσε ότι έπρεπε να μάθω συστηματικά τη μητρική μου γλώσσα. Εγώ αντίθετα ήθελα να συνεχίσω μαζί με τις φίλες μου σε ένα κοινό γερμανικό Γυμνάσιο της περιοχής. Η θέληση της μητέρας μου όμως επιβλήθηκε. Το Ευρωπαϊκό Σχολείο με χώριζε για δεύτερη φορά από τους φίλους μου!
Η στάση μου απέναντι στο Δίγλωσσο αυτό Σχολείο ήταν πολύ αρνητική. Δεν ήθελα για έναν επιπλέον λόγο να φοιτήσω στο σχολείο αυτό: έπρεπε να παρακολουθώ στην ελληνική γλώσσα την Ιστορία, τη Γεωγραφία και τη Βιολογία· μαθήματα τα οποία τα προηγούμενα έξι χρόνια τα είχα διδαχτεί στα γερμανικά.
Γρήγορα όμως άλλαξε η διάθεσή μου, όταν γνώρισα τους καινούργιους συμμαθητές μου. Όλοι μιλούσαν ελληνικά. Οι γονείς τους ήταν και οι δύο ή ένας από τους δύο ελληνικής καταγωγής. Ένας μάλιστα από αυτούς είχε Γερμανούς γονείς, αλλά μιλούσε πολύ καλά τα ελληνικά. Τα μαθήματα δε με δυσκόλεψαν τόσο, όσο περίμενα. Τα ελληνικά μου βελτιώθηκαν σε σύντομο χρονικό διάστημα και προσαρμόστηκα γρήγορα στο δίγλωσσο πρόγραμμα του Ευρωπαϊκού Σχολείου.
Βρίσκομαι στην τελευταία τάξη του Σχολείου. Πέρασα επτά χρόνια σε αυτό το σχολείο, με τους ίδιους συμμαθητές και καθηγητές με τους οποίους δέθηκα συναισθηματικά και τώρα που το σκέφτομαι, λίγο πριν το τέλος, θα μου λείψουν όλοι. Δεν το μετάνιωσα που ήρθα σε αυτό το σχολείο, παρόλο που αντιμετώπισα πολλές δυσκολίες σε διάφορα θέματα. Όμως έμαθα καλά τη μητρική μου γλώσσα, παράλληλα με τα Γερμανικά, αλλά και τα Αγγλικά και λιγότερο καλά, γιατί τα διδάχτηκα λιγότερο διάστημα, τα Γαλλικά.
Λατρεύω την Ελλάδα και την ελληνική γλώσσα, αλλά μεγαλώνοντας στη Γερμανία νιώθω το Βερολίνο πατρίδα μου. Επιπλέον είμαι τυχερή, γιατί έχω το πλεονέκτημα να χειρίζομαι άνετα και τις δύο γλώσσες και να αισθάνομαι όμορφα και στις δύο χώρες.
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Λογοτεχνική εκδήλωση με τον ποιητή Τίτο Πατρίκιο
στο Heinrich-von-Kleist-Schule (Gymnasium)
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SESB